Kalifornien-Rundreise von Frank und Jessy

18.03.2008 – 08.04.2008      Seite 6

 
 
So, und hier mal eine Info an alle, die mich immer wieder (und auch mehrmals!) mit den gleichen Fragen nerven
 
  • "Warum bist du nicht mitgefahren?"

  • "Bestimmt bereust du es doch jetzt?"

  • "Du bist dumm, dass du auf so einen tollen Urlaub freiwillig verzichtest!"

  • "Ich an deiner Stelle wäre sofort mitgefahren!" usw. usw.

Also, nochmal zum Lesen bzw. Mitschreiben:

  • "Ich bin gern zu Hause, ich brauche keinen Urlaub!"
  • "Klar, die Fotos und Berichte sind schon faszinierend, aber allein der lange Flug und der ganze Stress ist nichts für mich!"
  • Aber das Wichtigste überhaupt: "Ich lass doch meine "grünen Mädels" nicht so laaange allein! (übrigens können mich fast all meine Papageienfreunde aus dem I-Net vollkommen verstehen, nur halt alle anderen schütteln immer nur mit dem Kopf).
Nun will ich hoffen, dass die Fragerei endlich aufhört ... und weiter geht's mit Kalifornien ...
 

Moin Moin, ich hoffe diesen Tagesbericht am Empfang abschicken zu können, da das WLAN zwar bis ins Zimmer reicht, ich aber eine User-ID und ein Passwort für das Internet brauche. 

03.04. - by by San Francisco! :-( 

Heute hieß es Abschiednehmen von San Francisco.

Bevor wir die Stadt jedoch verließen, wollte ich noch einmal in Richtung Norden über die Golden Gate Brücke fahren und den Aussichtspunkt besuchen, welchen die Bustour nicht angefahren hat. Ich muss sagen, dieser Abstecher hat sich gelohnt. Vom Hügel hinter der Brücke hat man einen fantastischen Blick auf die Brücke und die Stadt. Leider war es wieder etwas diesig, was natürlich die Qualität der Bilder etwas beeinträchtigt.

Nachdem wir den herrlichen Ausblick genossen hatten, ging es zurück in die Stadt, wobei ich die Chance nutzte, auch gleich noch durch die Serpentinen der Lombard St. zu fahren, eine der berühmtesten Straßen in San Francisco.

Mit max. 5 Miles/Std. darf man die durch Mauern und Blumen eingerahmten Serpentine runterfahren (macht echt Spaß).

Aus Downtown San Francisco ging es dann über die lange Bay Bridge auf die 101 in Richtung Monterey, wo wir dann gegen 13:00 Uhr Mittagspause gemacht haben.

Nach einer leckeren Pizza ging es dann ca. 250 km auf dem Highway 1 direkt an der Pazifikküste in Richtung Pismo Beach. Der Highway 1 ist schon eine tolle Straße, man kann zwar nicht sehr schnell fahren, aber die unterschiedliche Aussicht auf den Pazifik entschädigt einen dafür voll und ganz.

 

An einem Aussichtspunkt hat Jessy dann noch ein paar neue Freunde gefunden, die so anhänglich waren, dass sie am liebsten sogar weiter mitfahren wollten.

Gegen 18:00 Uhr haben wir dann Pismo Beach, Arroyo Grande erreicht und im Best Western Casa Grande eingecheckt.

Morgen möchte Jessy um 06:00 aufstehen, damit wir früh in Richtung Los Angeles weiterfahren können. Wenn es klappt, möchte sie gerne am Nachmittag noch eine Studiotour durch die Warner Bros. Studios machen.

 

Moin Moin, hier unser Bericht vom 04.04. (noch 3 Tage bis zur Heimreise!)

04.04. - Hello Hollywood / Los Angeles

 
Wie gestern schon im Bericht angekündigt, hieß es heute um 06:00 Uhr aufstehen, da Jessy möglichst früh in Los Angeles sein wollte, um noch Karten für die VIP-Tour in den Warner Bros. Studios zu bekommen.

Also wurde in den TomTom die Adresse der Warner Bros. Studios eingegeben und auf ging es über die noch nebelige 101 in Richtung Hollywood.

Da wir uns nur eine kurze Kaffeepause bei Starbucks gönnten, kamen wir schon um 10:30 bei den Studios an. Bevor wir auf den Parkplatz fuhren, bin ich erst mal zur Kasse gegangen und habe gefragt, ob es noch Karten gibt. Der freundliche Mitarbeiter bot mir Karten für die Tour an, die in 2 Minuten begann, aber ich sagte, dass wir ja noch parken müssen, somit bekam ich Karten für die 11:00 Uhr Tour.

Als ich zum Wagen zurück kam, sagte ich zu Jessy, dass für heute leider alles ausverkauft wäre ... das Gesicht, was sie dann machte, war herrlich. *grins* Aber ich habe meinen Versprecher dann sofort aufgeklärt.

Im Studio ging es dann sofort in die Kulissen von New York, wo uns die freundliche Tourleiterin zu jedem Haus erzählen konnte, welche Filme vor ihm schon gedreht wurden. Man glaubt gar nicht, wie oft man in unterschiedlichen Häusern schon die gleiche Kulisse gesehen hat.

Beispiel: Das Bild mit der Hauswand und dem offenen Fenster, ist die Wand vor der Spider-Man (Tobey Maguire), wo Kirsten Dunst kopfüber runterhängt und er von ihr geküsst wird, und 3 m weiter rechts ist die Treppe, auf der die Waisenkinder aus ANNIE schon 1982 (einer meiner Lieblingsfilme) getanzt und gesungen haben.

Dann ging es weiter über das Studiogelände, wo wir leider bis auf wenige Ausnahmen nicht fotografieren durften, da gerade neue Filme gedreht wurden. Auch bei ER (Emergency Room) konnten wir den Eingang des County General nicht fotografieren, da zu der Zeit, als wir übers Gelände fuhren, Aufnahmen für die neue Staffel liefen (nur ein Bild von hinten war möglich).

In einem extra für die Tour eingerichteten Raum, durften wir dann diverse Requisiten fotografieren, wobei ich Jessy dabei erwischt habe, wie sie mit Ron's Auto aus "Harry Potter 3" abhauen wollte.

Nach der VIP-Tour sind wir dann erst mal ins Hotel gefahren und haben uns etwas frisch gemacht.

Auf dem Weg zum Hotel hatte Jessy jedoch eine Werbung für Body Worlds gesehen, so dass sie gleich erst mal im Internet recherchieren musste. Und siehe da, Body World hat von Mitte März bis September eine Ausstellung in L.A., die wir dann gleich noch am Nachmittag für 2 1/2 Stunden besucht haben.

Nach der VIP-Tour sind wir dann erst mal ins Hotel gefahren und haben uns etwas frisch gemacht.

 

Auf dem Weg zum Hotel hatte Jessy jedoch eine Werbung für Body Worlds gesehen, so dass sie gleich erst mal im Internet recherchieren musste.

Und siehe da, Body World hat von Mitte März bis September eine Ausstellung in L.A., die wir dann gleich noch am Nachmittag für 2 1/2 Stunden besucht haben.

 

Ich muss aber zugeben, dass die menschlichen Exponate von Gunter von Hagens faszinierend sind.

So viel wie heute, habe ich über das Herz und den menschlichen Körper insgesamt vorher nicht gewusst und Jessy war die Begeisterung für die Ausstellung regelrecht ins Gesicht geschrieben.

Mit ihrem Fachwissen über den menschlichen Körper, konnte sie mir viele Sachen toll erklären.

 

 

Aber dass man hier echte Menschen in Scheiben, Stücken und zerteilt sieht und KEINE Plastikfiguren, daran muss man sich erst gewöhnen.  

 

Nach der Ausstellung sind wir dann noch zum shoppen nach Beverly Hills gefahren, aber leider waren die Geschäfte auf dem Rodeo Drv. schon zu.

 

 

 
Das war aber auch nicht weiter schlimm, da Jessy sich sowieso nicht entscheiden konnte, ob sie das schwarze Abendkleid von Dior oder das flotte Kleid bei Valentino kaufen sollte.

(Jessy hat mir zugeflüstert, dass sie sowieso am liebsten den Krankenhauskasack von ER gehabt hätte)

Zumindest hat sie ihren Rolls-Royce wiedergefunden, den der Neffe ihres Gärtners letztens irgendwo vergessen hatte. ;-)

 

Auch die Schmuckstücke im Schaufenster von Tiffany & Co. fanden nicht mehr Jessy's Begeisterung ...

 

Also sind wir zum Hotel zurückgefahren, um den Abend mit etwas Fernsehen ausklingen zu lassen.

 

 

Morgen geht es dann in die Universal Studios.